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Produkte

Im Folgenden erhalten Sie allgemeine Informationen, die Ihnen eine grobe Übersicht über unsere Produkte ermöglichen. Für die genaue Auswahl der Produkte bitten wir Sie auf alle Fälle Kontakt mit uns aufzunehmen, damit Sie zusammen mit unseren Spezialisten die richtige Entscheidung treffen können.

Eigene Produktion

Das Unternehmen HA CZ stellt seit 2004 Furanharze mit der Bezeichnung Kaltharz her. Es handelt sich um eine ganze Reihe von Harzen, die nach eigenen bewährten Rezepturen produziert werden.

Zusammen mit den Aktivatoren von unserer Schwesterfirma Habrinol ermöglichen unsere Harze ein breites Spektrum an Bedürfnissen der Gießereien bezüglich des Sortiments der Gussproduktion bzw. des Charakters der Form- und Kernproduktion abzudecken, und zwar von Temperaturbedingungen der Produktion im heißen Sommer oder strengen Winter bis zu unterschiedlichen technologischen Aspekten der Gießereiproduktion.

Produkty

Standardharze

Unsere Gesellschaft bietet Kaltharze für normale und schnelle Aushärtung des Formstoffs unter Verwendung verschiedener Sandtypen (Quarzsand, Chromitsand, u. Ä.) für Grau- und Sphäroguss an. Es gibt auch eine Reihe von bewährten Modifikationen, wie z. B. einige für Grau- und Sphäroguss mit vermindertem, jedoch nicht allzu niedrigem Stickstoff- und Wassergehalt wie bei Stahlguss, oder Varianten mit optimiertem Preisniveau.

Unsere Standardharze ermöglichen durch ihre hohe Qualität niedrige Zugabemengen und werden durch gute Festigkeiten, eine niedrige Gas- und Geruchsentwicklung sowie durch eine gute Fließfähigkeit des Formstoffs und dadurch auch eine optimale Homogenisation der Formstoffkomponenten auf Grund der geringen Viskosität dieser Produkte charakterisiert.

Die Harze können durch die Auswahl der Menge und des Aktivator Typs so gut eingestellt werden, dass ihre Reaktivität und die daraus folgende Formstoffaushärtung bei der verwendeten Sandart und bei den Bedingungen in der Gießerei, insbesondere Sand- und Umgebungstemperatur, optimal sind.

Zurzeit wird diese Tätigkeit bei der Vorbereitung des Formstoffs oft automatisch durchgeführt, und zwar durch Dosierung der geeigneten Menge und des Typs des Aktivators im Hinblick auf die augenblickliche Temperatur des Sandes und der Umgebung. Ein Beispiel hierfür ist die Vorrichtung AUTOFEEDER, die wir in Zusammenarbeit mit Elkoso konstruiert haben.

Sonderharze

Für spezielle Anwendungszwecke werden aus eigener Produktion folgende Systeme der Furanharze angeboten:

  • schwefelarme Systeme unter Verwendung reaktiver Harze mit dazugehörigen langsamen, milchsäurehaltigen Aktivatoren, welche den Schwefelgehalt im Regenerat vermindern. So können Graphitentartungen im Randbereich beim Sphäroguss sowie starke Geruchsbelästigung beim Abgießen durch SO2 im Regenerat verhindert werden. Die Probleme mit der Geruchsbildung können auch bei Außenlagerung des Regenerats, insbesondere in den Sommermonaten, verursacht werden.

       Daher werden diese Systeme trotz ihres höheren Preises vielfach angewandt.

  • Kaltharze mit schnellerem, aber durch Additivzugabe trotzdem plastischerem Verlauf der Aushärtung, die durch ihren Stickstoffgehalt von 0,5 % und darunter sehr gut für Stahlguss geeignet sind.
  • stickstofffreie Kaltharze

Mischharze

Wegen den enormen Preissteigerungen des Haupt-Rohstoffs bei der Produktion von Furanharzen Furfurylalkohol haben wir als Alternative eine Reihe neuer Kaltharze entwickelt, bei welchen wir bei unseren bestehenden Rezepturen schrittweise FA mit anderen Komponenten substituieren. Dieses Verfahren erlaubt den Kunden ohne Produktionsrisiko die verschiedenen Varianten unter ihren eigenen Bedingungen auszuprobieren und selbst zu entscheiden, welcher Anteil der Substitution von Furfurylalkohol für sie passend ist.

In erster Linie sind das unsere Kaltharze der Reihe TF, bei welchen FA durch ein hochwertiges Phenolharz substituiert wird. Dort, wo z. B. aus Deponiegründen Phenol unerwünscht ist, haben wir die Möglichkeit Phenolfreie Produkte der Reihe TP anzubieten.

Auch reine Phenolharze aus der Produktion der Holding stehen zur Verfügung.

Leider ist dieser Schritt bei der Entwicklung neuer Typen von Furan-Phenol-Formaldehyd-Bindemitteln wegen der ständig steigenden FA-Preise unvermeidbar, wie oben erwähnt. Wir stoßen hier jedoch immer noch auf die Stereotypen einzelner Gießereien, die Angst haben diese neuen Bindemittel unter der Aufsicht von HA CZ einer praktischen Prüfung zu unterziehen, aber sie möchten weiterhin die bestehenden Bindemittel zu den alten viel niedrigeren Preisen kaufen. Diese Situation ist sehr kritisch und erfordert von uns eine gewisse Überredungskunst... Hier in der Tschechischen Republik wie auch in den Nachbarländern gibt es bereits viele Beispiele der Sereienanwendung, die völlig funktionsfähig sind. Dies ist alles ein Kompromiss in den langjährigen Gewohnheiten, in denen der Preis des Endprodukts die Hauptrolle spielt. Die Lösung von HA CZ besteht in verschiedenen Anteilen von Phenolharz im Fertigprodukt. Alle unsere Vorschläge zur Anwendbarkeit dieser Furan-Phenol-Formaldehyd-Bindemittel basieren auf praktischen Diskussionen mit den Gießereien, wo wir uns auf den bestehenden Funktionszustand verlassen. Es muss gesagt werden, dass wir mit dem Furan-Phenol-Formaldehyd-System nicht nur eine Preisalternative anbieten, sondern dass diese Technologie auch eine vollwertige Lösung für die Anwendbarkeit in Gießereien darstellt.

Mit geeigneten Aktivatoren können die Verarbeitbarkeit des Formsandes, die Formaushärtung und die Zeit zum Modellziehen gesteuert werden. Auch die Umgebung, die Temperatur der Umgebung, sowie die Temperatur des Sandes spielen eine Rolle, so dass wir dieses System in Bezug auf die Verwendbarkeit mit denselben Augen wie beim klassischen Furan-System betrachten. Kaltharz-Produkte mit 30-prozentiger Substitution von FA werden bereits in Serie eingesetzt; weitere Produkte mit bis zu 50-prozentiger Substitution werden getestet.

Beispiele für die Verwendung von Furan-Phenol-Harzen

Substitution von 38% FA

  • Ersatz für ein klassisches Furanharz mit 90 % FA.
  • Große Sphäroguss- und Graugussgießerei, Einzelfertigung bis Kleinserienproduktion, Gussteile von 0,5 kg bis 25 000 kg.
  • Dosierung bei kleineren Gussteilen bis 3 Tonnen: 0,9 % Harz + 0,3 % Härter, das Produkt wird allmählich auch bei größten Gussteilen verwendet.
  • Verarbeitbarkeit des Formsandes 5 bis 10 Minuten – abhängig von den Bedingungen (Sand- und Hallentemperatur)
  • Zeit bis zum Modellziehen 30 Minuten – auch abhängig von den Bedingungen
  • Festigkeiten nach 24 Stunden ca. 180 N/cm2

Die Verwendung dieses Harzes mit einem hohen Anteil der Phenol-Komponente wird vor allem durch die stabilen Bedingungen bei der Formherstellung in der Gießerei – Hallentemperatur im Winter ca. 20 °C, Sandtemperatur von 20 bis 30 °C – und durch die Verwendung reaktiverer Härter ermöglicht. Unter kühleren Bedingungen ist eine langsamere Aushärtung zu erwarten und es ist daher abzuwägen, wo dieses Harz verwendet werden kann. Im Hinblick auf die erhaltenen Ergebnisse kann festgestellt werden, dass das Harz ansonsten alle wesentlichen Anforderungen erfüllt.


Substitution von 25% FA

  • Ersatz für ein klassisches Furanharz mit 77 % FA.
  • Mittelgroße Gusseisengießerei, Einzelfertigung bis Kleinserienproduktion, Gussteile von 5 kg bis 12 000 kg.
  • Dosierung 0,85 % Harz + 0,3 % Härter
  • Verarbeitbarkeit des Formsandes ca. 10 Minuten – abhängig von den Bedingungen (Sand- und Hallentemperatur)
  • Zeit bis zum Modellziehen ca. 30 - 40 Minuten – auch abhängig von den Bedingungen
  • Festigkeiten nach 24 Stunden ca. 140 N/cm2

Das Harz erfüllt alle Produktionsanforderungen, wobei während des Übergangs keine wesentlichen Veränderungen zu verzeichnen waren. Das Harz weist eine gute Funktionsfähigkeit auf, selbst unter Bedingungen, bei denen die Hallentemperatur unter 10°C fällt, natürlich abhängig von der Sandtemperatur, die die Aushärtungsgeschwindigkeit wesentlich beeinflusst.

Substitution von 15% FA

Ersatz für ein klassisches Furanharz mit 84 % FA

Große Sphäroguss- und Stahlgießerei, Einzelfertigung, Gussteile von 1 500 bis 300 000 kg.

Dosierung 1,15 % Harz + 0,5 % Härter

Zeit bis zum Modellziehen beim Großguss ca. 8 -10 Stunden – abhängig von den Umgebungsbedingungen Festigkeiten nach 24 Stunden ca. 180 N/cm2

Mit dem Harz werden gute Ergebnisse bei der Herstellung erzielt, wobei das Dosierverhältnis etwas niedriger sein könnte. Aufgrund schwankender Temperaturen in der Gießerei ist die Reserve bei der Dosierung jedoch gerechtfertigt. Das Harz hat sich bewährt und gehört heutzutage zu standardmäßig gelieferten Produkten.

Produkte aus dem Programm der HA-Holding

Wir führen alle HA-Produkte wie Cold Box, Hot- und Warm-Box, Carbophen (Resol/CO2), Schlichten, Umhüllungsharze und umhüllte Sande, Trennmittel, Trennstoffe für Druckguss, Bentonite und Bentonit-Glanzkohlenstoff-Gemische und vieles mehr. Zwecks nähere Informationen verweisen wir auf www.huettenes-albertus.com.

Dieser Link gilt auch für die anorganischen Kleber, die wir zwar selbst herstellen, aber ihr Vertrieb außer für die Tschechische und Slowakische Republik sowie die Entwicklung werden durch die Holding organisiert, daher befinden sich dort die aktuellsten Informationen.